Sowohl Smartphone als auch Tablet erweisen sich immer wieder als kleine Helfer. Insbesondere auf dem Multimedialen Sektor macht den Geräten auf Grund ihrer kompakten Bauweise so schnell keiner was vor.
Ich persönlich nutze iPad und iPhone oft im Flugzeug und später dann im Hotel als Video-Player. Mit dem iTunes Store hat man ja ein große Auswahl an unterhaltsamen Filmen. Die wie sieht es mit denjenigen aus, die schon eine große Filmsammlung zu hause haben und diese ungern doppelt bezahlen wollen?
Wir haben bereits in diesem Artikel: Filme auf dem iPad gucken darüber informiert dass diverse alternative Media-Player für iPhone, iPod und iPad im App-Store zur Verfügung stehen. Zu dem wohl bekanntesten zählt der VLC den man auch vom eigenen Computer kennt.
Der Vorteil: Die Dateien könne in iTunes beim jeweiligen Gerät unter Apps separat definiert und übertragen werden und müssen nicht über die iTunes Medienverwaltung gemanaged werden. Zumindest empfinde ich das als Vorteil. So können sie z.B. auch von anderen Rechnern Verwaltet werden ohne dass gleich die gesamte Mediathek mit dem Gerät verbunden ist. Denn das ist ja Momentan noch die größte Blockade in dem gesamten Apple-iTunes-Geräte-Konstrukt.
Außerdem sind diese Player oft viel offener was unterschiedliche Formate anbelangt.
Um nun ein beliebiges Video aus unserem Bestand in ein optimales Format für iPhone oder iPad zu konvertieren nutze ich gerne das Tool Handbreak. Das Tool läuft unter der GPL-Lizenz und ist somit für jedermann kostenlos. Zusätzlich wird es für Windows, OSx und Linux angeboten.
Der Programmierer verweist besonders darauf dass es sich nicht um eine Rip-Software handelt. Somit werden auch keine Kopierschutzsysteme von DVDs oder anderen Medien geknackt. Es konvertiert lediglich aus nahezu jedem Format in einige Zeitgemäße, wie sie u.a. von Apples mobilen Geräten genutzt werden.
Die Handhabung ist im Grunde sehr leicht. Über den Button “Source” wählt man entweder einen Quelldatei oder gleich einen ganzen Ordner in dem mehrere Dateien liegen können. Gleiches gilt unter “Destination” für die Zieldatei. Jetzt kommt die wohl praktischste Funktion von Handbreak. Denn auf der rechten Seite kann man aus verschiedenen Presets also Voreinstellungen wählen. Dort werden unter Devices einige Geräte wie iPod, iPhone, iPad, Apple TV oder Android angeboten. Mit der Auswahl eines Presets werden automatisch alle Videoeinstellungen so gewählt dass das Video ohne Probleme auf dem Gerät abgespielt werden kann. Mit einem Klick auf “Start” gehts los.
Um das Ergebnis auf dem jeweiligen Gerät zu betrachten lädt man sich als erstes einen Player wie z.B. das VLC App auf das Gerät. Danach verbindet man iTunes mit dem Gerät. Als nächstes klickt man im iTunes auf sein Gerät, und kann dann unter “Apps” die “Dateifreigabe” für alle in Frage kommenden Apps einsehen. Gewünschtes App (VLC) anklicken und die Datei zum hoch laden auswählen. Nach einigen Sekunden kann diese auf dem iPad, iPhone oder iPod abgespielt werden.